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Liebe Dialysepatienten, Durch unsere langaehrige Erfahrung in Sachen Dialysereisen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht Ihnen stets das Beste zu bieten. Auf dieser Seite haben wir wieder günstige Angebote mit den perfekten Dialysezentren. Wir wünschen viel Spass beim lesen!
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Dr. Stefanie Reinberger - DIATRA JOURNAL.
. Sommer, Sonne, Dialyse ! 2002 Reisen und Dialyse sind schon lange kein Wiederspruch mehr - wie wär’s zum Beispiel mit einem Urlaub in der Türkei? „Hallo, mein Name ist Gülay, herzlich willkommen in Antalya“, ruft die junge Frau und winkt lächelnd mit dem Turset-Schild in ihrer Hand. Ein freundliches Gesicht, ein persönlicher, unkomplizierter Empfang und strahlender Sonnenschein - der Urlaub beginnt vielversprechend. Kein Wunder, dass die meisten Gäste immer wieder kommen, wie etwa das Ehepaar Eikmeier aus Kaltenkirchen ( 4.Mal), die Bongers (3. Mal) aus Essen, Markus aus Dortmund (4. Mal)und viele andere.. „Wir holen unsere Gäste immer persönlich vom Flughafen ab“, erklärt Gülay Schöpf, die sich bei dem Reiseveranstalter, neben der Pressearbeit auch um Buchungsanfragen sowie vor Ort um die Betreuung ihrer Gäste kümmert. „Schließlich machen wir hier keinen Massen-Tourismus.“ Nein, der typische Pauschalurlaub, bei dem die Reisenden mit großen Bussen, die in mehr oder weniger anonymen Ferienanlagen abgesetzt werden, ist für das Team von Turset Travel absolut nicht vorstellbar. Schließlich sind auch ihre Gäste etwas ganz Besonderes: Es sind Dialysepatienten mit ihren Angehörigen, manchmal auch Menschen mit einem Spenderorgan. Und natürlich haben diese Feriengäste ganz andere Sorgen und Bedürfnisse als andere Urlauber, das weiß auch Özgür Emekli-oglu ganz genau. Der 33-jährige Geschäftsführer hat sich bereits bei der Abschlussarbeit seines Tourismusmanagement-Studiums mit dem Thema Gesundheitstourismus auseinander gesetzt. Und mittlerweile kann er auch schon auf sieben Jahre praktische Erfahrung als Reiseveranstalter für Dialyse-Patienten zurückblicken. Das A und O bei der Feriendialyse ist natürlich die Haemodialyse selbst. „Hier müssen wir die selben Qualitätsstandarts bieten wie auch die heimischen Einrichtungen“, so Emeklioglu. Die neuesten Fresenius-Geräte und -Filter sind für ihn daher eine Selbstverständlichkeit. Außerdem achtet er darauf, dass immer deutschsprachiges Personal anwesend ist. Mit der medizinischen Versorgung sind aber erst die Grundlagen abgedeckt. Auch die Rahmenbedingungen wie Unterkunft, Verpflegung und Ausflugsprogramm müssen stimmen. „Wir arbeiten daher mit speziell ausgewählten Hotels zusammen und empfehlen auch nur Restaurants von denen wir sicher sind, sie unseren Ansprüchen an die Hygiene entsprechen“ führt Emeklioglu auf. Was aber, wenn - trotz der besten Planung - doch mal etwas passiert? „Dann komme ich wieder ins Spiel“, sagt Gülay Schöpf. Die 36-Jährige kümmert sich nämlich auch um medizinische Zwischenfälle - egal, ob einer ihre Gäste ein Kreislaufproblem hat oder einfach nur gestolpert ist und sich das Knie aufgeschlagen hat. Erst letzte Woche zum Beispiel hatte einer der Patienten einen Shunt-Verschluss. Kein großes Problem für die 36-Jährige - nach 5 Jahren Erfahrung mit Feriendialyse weiß sie genau was zu tun ist. Sie brachte den Patienten in die Klinik, wo er sofort behandelt wurde. Natürlich war Schöpf die ganze Zeit anwesend, um sämtliche Formalitäten zu regeln und bei Bedarf auch zu übersetzen. „Ich weiß genau, an welche Ärzte und Krankenhäuser ich mich am besten wende“, versichert Schöpf und fügt hinzu: „Und selbstverständlich ist auch das Hotelpersonal darüber informiert ist, dass sie mich anrufen sollen, falls einem unserer Gäste etwas zustößt.“ Auch Patienten, für die während des Urlaubs plötzlich das langersehnte Spenderorgan bereitsteht, sind bei der jungen Frau in besten Händen: „Wir sind über jeden notwendigen Schritt im Bilde und organisieren alles - vom Kontaktieren der Angehörigen über die Vorbereitung zum Eingriff bis hin zum Rücktransport des Patienten. Alles geschieht in Zusammenarbeit mit dem Transplantationszentrum.“ Es gilt alle Eventualitäten abzusichern und das Vertrauen der Gäste zu gewinnen - und zu Recht zu behalten. Dafür reist Gülay Schöpf auch mal nach Deutschland. Etwa als Helmut Knoll, Vorsitzender der Interessensgemeinschaft Dialyse, Saarland, begann eine Gruppenreise nach Antalya zu organisieren. „Viele unserer Mitglieder waren zwar interessiert, aber gleichzeitig unsicher, ob sie es wirklich wagen sollen, in die Türkei zu fahren,“ erzählt Knoll, der die Feriendialyse schon oft genutzt hat und immer wieder gerne nach Antalya fährt. Beinahe wäre die Reise gar nicht zustande gekommen. Um das zu verhindern, machte sich Schöpf kurzerhand auf den Weg ins Saarland, um gemeinsam mit Knoll eine Informationsabend zu veranstalten. Hier konnten die Interessenten nochmals alle Fragen loswerden, die sie beschäftigten. Wo werde ich dialysiert? Werde ich die selbe Dialysebehandlung wie in Deutschland bekommen? Spricht man dort auch Deutsch? Was wäre, wenn...im Notfall? Kann ich als Rollstuhlfahrer mit? Der persönliche Kontakt zu den Gästen ist wichtig, sowohl in der Planungsphase als auch vor Ort, das weiß das gesamte Turset-Team. Daher findet auch jeden Abend in der Lobby des Dedemann-Resorts ein kleines Treffen statt - freiwillig natürlich, doch immer wieder gut besucht. Braungebrannte, erholte Menschen sammeln sich um den Tisch. Hier trifft man sich gerne mal auf ein Schwätzchen, lernt die anderen Reisenden kennen und tauscht Erfahrungen aus. „Ach, hier fühle ich mich immer so wohl“, erzählt Gertraud Appel aus Neustrelitz, die schon mindestens schon 4 mal in Antalya war einem neu eingetroffenen Ehepaar und fährt fort: „Sogar meine Blutwerte sind meistens besser als zu Hause - vielleicht weil ich hier das Leben so genieße.“ Solche Berichte machen Neuankömmlingen, die zum ersten mal eine Auslandsreise wagen Mut, ihren Urlaub in vollen Zügen zu genießen. „Wir sehen, wie wichtig dieser Austausch für die Gäste ist und nutzen den Treffpunkt gleichzeitig, um zu sehen ob es allen gut geht und zu zeigen, dass wir niemanden alleine lassen,“ beschreibt Schöpf die Bedeutung des kleinen „Stammtisches“. Außerdem sind auch die Reiseleiter - Osman Kanis und Aidan Yesilyurt abends mit von der Partie. Denn das Treffen ist gleichzeitig eine Möglichkeit, kleinere und größere Ausflüge in die Umgebung zu buchen. Die Gruppe aus dem Saarland, die dank Schöpfs Überzeugungsarbeit mittlerweile mit 24 Teilnehmern - darunter 13 Dialyse-Patienten und zwei Transplantierte - eingetroffen ist, hat beispielsweise eine kleine Bootstour gebucht. Am nächsten Morgen um zehn vor Neun geht es los in Richtung Kemer, dem nächstgelegenen Küstenstädchen. auf dem Programm stehen Sonnenbaden, im Meer planschen und dabei die Landschaft genießen - also Erholung pur. Man sieht es der Gruppe an, wie froh sie alle sind, dass sie sich für den Urlaub entschieden haben. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich seit ich Dialysepatient bin, nicht weggetraut“, erzählt Franco Nardi, „Umso mehr genieße ich es jetzt, dass ich mal wieder einen richtigen Urlaub im Ausland mache.“ Und Waldemar Dörr , der mit seiner dialysepflichtigen Ehefrau Edeltraud reist, fügt hinzu: „Mal sehen, vielleicht probieren wir nächstes Jahr einen der anderen Orte aus, aber wir kommen bestimmt wieder.“ Was die Gruppe noch nicht weiß: Beim nächsten Mal, wird sie noch mehr Service erwarten. Turset ist nämlich gerade dabei eine neue Dialyse-Einrichtung zu bauen. Selbstverständlich werden auch hier die gleichen Qualitätsmaßstäbe an Material und Personal gestellt wie in der bisherigen Station. „Zusätzlich zu den Dialysärzten wird immer ein Nephrologe anwesend sein“ erzählt Geschäftsführer Emeklioglu nicht ohne Stolz von seinen Plänen und fährt fort: „Auch am Drumrum haben wir ganz schön gefeilt - schließlich soll auch während der Behandlung das Feriengefühl erhalten bleiben.“ Darum wird jeder Dialyseplatz künftig über Internetzugang und DVD verfügen und die Möglichkeit bieten, sich die Zeit mit Filmen zu vertreiben. Und auch an die Angehörigen wurde gedacht. Die Planung sieht ein Café und ein kleines Kino vor. Außerdem werden die Turset-Gäste die Möglichkeit haben, die Sportanlangen der benachbarten Clubs zu nutzen. Und auch das reicht Emekliglu noch nicht, weshalb das neue Dialyse Zentrum auch eine Vorrichtung für Kinderdialyse plant. „Wir wollen mit dem verbesserten Angebot die Familien ermuntern, zu uns in die Türkei zu kommen“, so Emeklioglu und fährt fort: „Denn die Dialysepflicht sollte niemanden davon abhalten, sein Leben zu genießen.“ Servicekasten: Feriendialyse - aber sicher! Wer als Dialyse-Patient reisen möchte, sollte sich nicht blindlings in ein Flugzeug setzen und irgendwohin reisen. Ein paar Regeln, die Ihnen mehr Sicherheit geben: 1. Sichern Sie sich ab, dass Sie die gleiche Qualität an Behandlung wie Zuhause bekommen und das Personal ihre Sprache spricht. Wenn Sie zum ersten mal ins Ausland reisen sollten Sie vorher Ihren Arzt konsultieren. Lassen Sie sich bestätigen, ob Ihr Gesundheitszustand stabil ist uns Sie reisefähig sind. 2. Die Kosten für die Dialyse im Ausland trägt die Krankenkasse. Lassen Sie sich für einen reibungslosen Ablauf eine Kostenübernahmeerklärung ausstellen, die Sie an Ihren Reiseveranstalter oder an die Feriendialyse senden. 3.Medikamente wie Epo oder Ferlecit sind im Ausland zwar erhältlich, können aber - wie beispielsweise in der Türkei - teurer sein. Ihre Heimatdialyse gibt Ihnen diese Medikamente daher in einer Kühltasche mit. Wie bei allen Urlaubern empfiehlt sich eine private Reisekrankenversicherung. Zusätzlich sollten Sie - vor allem wenn Sie auf der Transplantationsliste stehen - eine Absicherung bei der Deutschen Rettungsflugwacht (Tel.: 0711/70070) in Erwägung ziehen. Über Turset: Die Turset Reise und Dialyse-Organisation macht es seit sieben Jahren in der Türkei möglich Urlaub mit den notwendigen Dialysebehandlungen zu verbinden. Derzeit stehen in Antalya 22 Dialyseplätze zur Verfügung, die von rund 700 Gäste jährlich genutzt werden. Weitere Feriendialysezentren die von Turset angeboten werden befinden sich in Alanya, Bodrum und Kusadasi. . . Um Presse-Seite zu sehen: bitte auf Fotos klicken! . . |
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